Angebote für Institutionen — Kooperationen mit Bildungsinstitutionen

Vorteile

Professionelle Berufsausbildung

Unsere professionelle Berufsausbildung im künstlerischen Tanz ist eine einmalige Möglichkeit der innovativen Grundausbildung in Bühnentanz  — ein  Tanz-Studium auf höchstem Niveau.  Wir bilden damit reflektierende, vielseitige Künstler aus.

  • 3-jährige Tanz-Ausbildung (bei Vollzeit)
  • Teilzeit möglich: parallel zur weiterführenden Schule oder zum Beruf belegbar
  • umfasst 180 Leistungspunkte in 17 Modulen + Abschlussarbeit
  • Abschluss: Dance Studies Foundational Certificate
  • Mindestalter: 10 Jahre (nach oben keine Altersbegrenzung)
  • als grundlegende Ballett-Ausbildung auch als Vorbereitung für staatliche Ballettakademien und Hochschulen geeignet
  • Pre-Study: Bei bestandener Aufnahmeprüfung für die Tanzausbildung  gibt es die Möglichkeit, bis zum offiziellen Ausbildungsbeginn am PreStudy Programm teilzunehmen. Im PreStudy Programm können noch keine Modulprüfungen absolviert, jedoch Pflichtveranstaltungen der Tanzausbildung  besucht, Inhalte eigenständig erarbeitet und Prüfungsleistungen vorbereitet werden. Die PreStudy Teilnehmer sind zu einem festgelegten Trainingspensum  verpflichtet, welches mindestens fuenf Trainings pro Woche umfasst.

Bewerbungsfristen

jährliche Bewerbungsfristen Grundausbildung

Zweimal jährlich können Sie sich für die Grundausbildung bewerben:

  • 30. September
  • 31. März
  • Ausbildungsbeginn nur zum Beginn des Wintersemesters (Mitte September)
  • Pre-Study bis zum Ausbildungsbeginn möglich

Inhalte

Besonderheiten

  • Verbindung von Tanz und Theorie, von Klassischem und Zeitgenössischem, von Praxis und Reflexion, von Kunst und Wissen mit dem Ziel, Neues zu erforschen.
  • stark begrenzte Zahl der Ausbildungsplätze, um den individuellen Austausch, die persönliche Betreuung und damit den Bildungsstandard zu gewährleisten.
  • Regelmäßige Showings der Projektarbeit und Choreographien der Studenten, sowie mit Haus- und Gastchoreographen
  • Ausbildungstermine außerhalb der regulären Schul- oder Arbeitszeiten (nachmittags/abends): Absolvierung begleitend zur weiterführenden Schule oder zum Beruf möglich.
  • Tanzausbildung ist für alle Altersgruppen ab 10 Jahre offen:  intergenerationales Lernkonzept, in dem wir Auszubildende unterschiedlichsten Lebensalters zusammenbringen, welche individuell mit- und voneinander lernen.
  • flexibler, selbstständig zu gestaltender Studienplan
  • Diese Grundausbildung kann als grundlegende Ballett-Ausbildung auch als Vorbereitung auf ein weiteres Tanz-Studium an staatlichen Einrichtungen und Hochschulen dienen.

Bewerbungsmodalitäten (Infos zur Bewerbung als PDF)

  • tabellarischer Lebenslauf
  • ausgefüllter Bewerbungsbogen – steht zum download auf  Deutsch  oder  Englisch  bereit
  • Kopie des Schulabschlusses, ggf. des höchsten akademischen Abschlusses
  • Äztliches Eignungsattest (basiert auf „Tanzmedizin-Checkup und Kriterien“ aus: Exner-Grave, E. (2008): TanzMedizin. Die medizinische Versorgung professioneller Tänzer.  Stuttgart:  Schattauer; siehe  Tanzmedizin-Checkup  und  Kriterien)
  • Beschreibung der Motivation – Maximum 1000 Wörter.
  • Wie ist Ihr Interesse an dieser Ausbildung  entstanden? Welche Erfahrungen haben Sie im Bereich Tanz bisher gemacht und wie haben diese Sie bereichert? – Minimum 250 Wörter.
  • Welche besonderen Eigenschaften, Talente, Errungenschaften, Stärken oder Erfahrungen haben Sie, die Sie für sich als wichtig erachten? Was daran macht Sie stolz? Wie machen diese Sie als Person aus? – Minimum 250 Wörter
  • Photo des ganzen Körpers
  • Bewerbungsgebühr von 100€ an InzTanz überweisen
  • Nach Ablauf der halbjährlichen  Bewerbungsfrist  bekommen alle Bewerber, die eine vollständige Bewerbung fristgerecht eingereicht haben, eine formale Einladung zur  Eignungsprüfung  mit Zeitablauf. Die Eignungsprüfung (Vortanzwoche) verläuft so:
  • Vorführung eines vorbereiteten Tanzes von 1,5-3 Minuten Länge; Stil/Genre frei wählbar. Die allg. tänzerische Neigungen und Fähigkeiten werden geprüft.
  • Techniktrainings; verschiedene Niveaus in Ballett, Black und Modern (ca. 12 Stunden).  Die Affinität zu diesen Pflicht-Techniken und Umgangsweise mit Korrekturen wird geprüft.
  • Improvisations-/Choreographieaufgaben (ca. 2 Stunden). Die Umgangsweise mit kreativen Prozessen wird geprüft.
  • Teilnahme an Theoriekursen unterschiedlicher Ausbildungsjahre (ca. 4 Stunden). Die  Beteiligung an Diskussionen zu Lernmaterialien und Literatur wird geprüft.
  • Bewerbungsgespräch (ca. 3/4 Stunde). Die persönliche Situation und Voraussetzungen werden besprochen.

Leitgedanke

Die Tanzausbildung am InzTanz  ist gedacht als Anschlussweg an die artistic und scientific community, indem gemeinsam in Tanzpraxis und Tanztheorie konventionelle Grenzen abgetastet, angegangen und überschritten werden.

  • Verbindung von Praxis, Reflexion und Forschung, von Kunst und Wissen mit dem Ziel, Neues schaffen zu können
  • Pilotprojekt, in dem bestehende Strukturen genutzt werden — es aber vor allem darum geht, unter dem gegebenen Bedingungen neue Strukturen zu schaffen
  • bundesweit bisher einmaliges Design (vergleichbare Programme finden sich in den USA und in GB)
  • stark begrenzte Zahl der Ausbildungsplätze, um den individuellen Austausch, die persönliche Betreuung und damit den Bildungsstandard gewährleisten zu können.
  • Teilzeit und Vollzeit möglich; als Vollzeitausbildung angelegt auf 3 Jahre, als Teilzeit berufsbegleitend oder begleitend zur weiterführenden Schule möglich
  • intergenerational: Mindestalter ist 10 Jahre, nach oben gibt es keine Altersbegrenzung.  Wir setzen auf ein intergenerationales Lernkonzept. In unserer Ausbildung bringen wir Auszubildende unterschiedlichsten Lebensalters zusammen, welche individuell mit- und voneinander lernen.
  • Von unseren professionellen Tanzpädagogen wird nicht nur das „was“ vermittelt, sondern auch das „wie“ der entsprechenden Tanztechnik und theoretisches  Hintergrundwissen.
  • Das eigene Potenzial wird, professionell begleitet und individuell abgestimmt, ohne Konkurrenz- oder Leistungsdruck weiter entwickelt.
  • Der Erhalt der Gesundheit  ist dabei zentraler Aspekt:  fundiertes Ballett-Studium zum Erlangen einer gesunden Tanz- und Körpertechnik, die die Grundlage für eine Tanzausbildung in verschiedensten Tanzstilen ist.

Ziele

  •  Wir wollen in der Tanzausbildung Tänzer ausbilden, die denken wollen, die den Mut und die praktischen wie reflexiv-analytischen Kompetenzen haben, neue Wege zu gehen, die erforschen und entdecken und sich aufgrund ihrer vielseitigen Kompetenzen bei gleichzeitigem stark individuellen Profil souverän in der pluralen, unbeständigen Welt des Tanzes bewegen — und dafür ausgerüstet sind, sich lebenslang weiter zu bilden und zu entwickeln.
  • fundierte technische Basis und reflexive Kompetenz in den drei Hauptgenres westlichen Tanzes: Ballett, Modern/Zeitgenössisch, Black Dance — nicht als Selbstzweck und Reproduktion, sondern als Werkzeug zum eigenen Schaffen
  • fundiertes Verständnis des eigenen Körpers und verantwortungsvoller Umgang mit ihm als Arbeitsinstrument
  • fundierte Kompetenz in Hinblick auf theoretisches Wissen und analytische Fähigkeiten
  • Entwicklung des eigenen tänzerischen/choreographischen und tanzwissenschaftlichen Profils mit Fokus auf Individualität und Vielseitigkeit
  • theoretische wie praktische Kenntnis des Berufsfeldes

Design

  • Die Grundausbildung Bühnentanz  ist keine gewöhnliche Bühnentanzausbildung. Es folgt keinem schulischen, in Klassen festgelegtem Ausbildungsschema, sondern hat vielmehr den  universitären Charakter eines Tanz-Studiums, wenn es auch außerhalb der Hochschule angesiedelt ist: Es erfordert einen selbständigen Umgang mit den Ausbildungsmodulen und die selbstverantwortliche Gestaltung eines eigenen Ausbildungsplans.
  • Lernen und Forschen werden nicht als zwei getrennte, nach einander erfolgende Vorgänge verstanden, sondern als  ein  Komplex verstanden. Es wird erwartet, dass die Studierenden eigene Erkenntnisse, Gedanken und Projekte aktiv in die gemeinsame Arbeit einbringen.
  • Die Tanzausbildung am InzTanz hat ein Design, das unkonventionell ist und unkonventionelle Tänzer hervorbringt — und sind damit nur für Personen geeignet, die bereit sind, mit bestimmten gängigen Mustern zu brechen um sich auf das zu konzentrieren, worauf es wirklich ankommt: Die Entwicklung der eigenen praktischen wie theoretischen Fähigkeiten im Bereich Tanz.

Kernpunkte

  • Vermittlung einer soliden Wissensbasis in Hinblick auf die oben genannten Punkte
  • individuelle Begleitung — Ausbildung gemäß der individuellen Talente, Bedürfnisse, Stärken und mitgebrachten Voraussetzungen
  • persönlicher Austausch und enge Zusammenarbeit zwischen Dozenten und Studierenden
  • Verbindung von Theorie und Praxis auf allen Ebenen

Form

  • Die Berufsausbildung Tanz ist am InzTanz  in verschiedene Module gegliedert, die bestimmte Fächer mit verschiedenen Pflichtveranstaltungen umfassen (siehe Ausbildungsinhalte und Modulübersicht).
  • Das praktische Training der Tanzausbildung — z. B. die Ballett-Ausbildung —  findet in den bestehenden offenen Kursen von InzTanz statt. Dadurch wird zum Einen die selbständige und selbstverantwortliche Arbeit gefördert. Zum Zweiten bedeutet dies eine Laboratmosphäre, die den Fokus auf den Lern- und Forschungsprozess und nicht auf Konkurrenz und rein formale Leistungsziele legt.
  • Zusätzlich zu diesen Training findet eine gesonderte Förderung der Auszubildenden in den ausbildungsrelevanten Fächern in speziellen, geschlossenen Kursen  statt.
  • Anders als in vielen anderen Institutionen beruht die Tanzausbildung am InzTanz auf einem offenen Bildungskonzept: Neben den vordefinierten Pflichtveranstaltungen müssen sich die Auszubildenden je nach eigener Schwerpunktsetzung selbstbestimmt Inhalte zusammenstellen und darin entsprechende abschlussrelevante Prüfungsleistungen erbringen. Diese Inhalte sollen auch von anderem als dem regulären hauseigenen Lehrpersonal vermittelt sein.
  • Regelmäßige Showings der Projektarbeit und Choreographien der Studierenden, sowie Zusammenarbeit mit Haus- und Gastchoreographen ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Berufsausbildung Tanz.

Modularten

  • Basismodule:  Tanzgeschichte, -analyse, -medizin, Choreographie
  • Kernmodule:  Technik des klassischen Tanzes 1-4, Techniken des Black und Modern Dances
  • Ergänzungsmodule:
    • Hospitation: Tanz-auf-den-Bühnen
    • Tanz: hinter den Kulissen, Berufswelt Tanz
    • Hospitation: Proben begleiten
  • Wahlpflichtmodule:  Fachübergreifende Schlüsselqualifikationen, Praktikum, Studium Integrale: Tanztechniken plus

Modulbeschreibungen

  •  M11 –    Hospitation Tanz-auf-den-Bühnen: In der Hospitation soll ein fundierter Einblick in die Berufswelt und Arbeitspraxis von Bühnentänzern gewonnen werden. Dazu werden  17  Tanz-Vorstellungen besucht.  Diese Einblicke werden in Form eines Lerntagebuchs, durch Beobachtungsprotokolle und schriftl. Reflexion (historisch, analytisch, medizinisch, choreographisch) dokumentiert.
  • M12 – Berufswelt Tanz: In diesem Modul werden die Rahmenbedingungen einer Existenz als Bühnentänzer erschlossen. In der Lehrveranstaltung geht es vor allem um Vortanzen, Versicherungen, Steuern und wichtige Organisationen in diesem Bereich.
  • Tanz-hinter-den-Kulissen: In diesem Modul werden Wissen und Fähigkeiten erworben, die im Rahmen der Bühnendarstellung und eigener Inszenierungen zentral sind. Darunter fallen Lehrveranstaltungen zu unter anderem Maske, Kostüm, Beleuchtung, Ton und Bühnenbild.
  • M14 –  Hospitation: Proben begleiten : In der Hospitation soll ein fundierter Einblick in die Berufswelt und Arbeitspraxis von Bühnentänzern gewonnen werden.  Es wird an 120 Stunden Proben bei mindestens 3 verschiedenen Stücken renommierter Tanz-Companys teilgenommen. Diese Einblicke werden in Form eines Lerntagebuchs, durch Beobachtungsprotokolle und schriftl. Reflexion (historisch, analytisch, medizinisch, choreographisch) dokumentiert.

Wahlpflichtmodule

  • M15 — Fachübergreifende Schlüsselqualifikationen: In diesem Modul werden Wahlpflichtkurse an Hochschulen belegt, die für ein B.F.A.-Studium gültige Schlüsselqualifikationen wie Präsentationstechniken, Selbstorganisation o. Ä. vermitteln.
  • M16 —  Studium Integrale — Tanztechniken plus: In diesem Modul sollen durch das Belegen von externen Workshops und Kursen Tanztechniken erworben oder vertieft werden, die am InzTanz nicht gelehrt werden. Durch diese selbstständige Schwerpunktsetzung wird das eigene tänzerische Profil    ausgeformt und gestärkt.
  • M 17 —  Fachaffine Schlüsselqualifikationen – Praktikum: Um einen praktischen Einblick in die Berufswelt Tanz zu erhalten, absolvieren die Auszubildenden eine Praktikumszeit von mindestens 10 Wochen in einer oder mehreren Institutionen im Bereich Tanz.

Tanzausbildungsplan

Die Tanzausbildung ist als Vollzeit-Ausbildung ausgelegt. Zusätzlich gibt es einen schulbegleitenden Modus für Kinder und Jugendliche, denn die meisten Berufstänzer beginnen mit 8 Jahren Tanz seriös zu lernen. Eine Teilzeit-Belegung ist nach Absprache möglich. Die verschiedenen Module laufen jeweils über zwei, teilweise über vier  Semester und  sind gemäß ihres Inhalts einem bestimmten Ausbildungsjahr (Vollzeit-Ausbildung) zugeordnet. Sie werden aufbauend auf einander belegt. Die genaue Belegung kann individuell gestaltet werden.

Ausbildungspläne als download:
1) Vollzeit 3 Jahre
2) schulbegleitender Modus 9 Jahre

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