Fotos: Christine Wawra (1-4), Hannah Bohr (5,6,8,9), Lars Eckstein (7), privat (10).

InzTanzSommer

Tanzworkshops | Fortbildungen | Tagungen | offene Trainings

Tübinger InzTanzSommer: Tanzworkshops, Fortbildungen, Trainings — oder komplettes Festival. Offen, fundiert und hochqualifiziert, das jährliche Programm variiert: Ballett, Repertoire, Zeitgenössisch, Hiphop, Stomp, Placement, Gyrokinesis®, Choreografieren, Improvisation, Tanzmedizin, Tanzpädagogik. Hier können Sie sich informieren!

ACHTUNG! Für den InzTanzSommer gilt das Probestunden-Angebot NICHT! Auch der Besuch eines einzelnen Trainings ist kostenpflichtig.

InzTanzSommer 2018 — Informationen

  30. Juli — 7. SEPTEMBER 2018

Auch diesen Sommer begrüßen wir Sie bei unseren offenen Trainings und Tanzworkshops!

Besonderer Gaste ist in diesem Jahr Alexander Teutscher.

Alexander Teutscher aus Österreich war Solist des Leipziger Balletts und tanzte zudem bei Lalala Human Steps, Stuttgarter Ballett, Berliner Ballett, Royal Swedish Ballet, sowie das Aalto Ballett Essen.

Inhaberin E. Hollister Mathis-Masury aus den USA tanzte beim Louisville Ballet und Afterimages Repertory Dance Company, das ehemalige modern dance ensemble des Kentucky Center for the Arts. Sie studiert am Centre for Dance Research der University of Roehampton in London und ist u.a. Co-Autorin von TanzMedizin. Die medizinische Versorgung professioneller Tänzer. Schattauer Verlag, 2008.

Tanzworkshops:

Ballett-Technik mit Alexander Teutscher sowie Ballett-Technik, Hiphop & Stomp und Modern & Zeitgenössisch mit E. Hollister Mathis-Masury.

InzTanzSommer 2017 — Informationen

Tanzworkshops, Ballett, Zeitgenössisch, Hiphop, Stomp  27. Juli — 9. SEPTEMBER 2017

Auch diesen Sommer begrüßen wir Sie bei unseren offenen Trainings und Tanzworkshops!

Besondere Gäste sind in diesem Jahr Alexander Teutscher und Juliette Villemin.

Alexander Teutscher aus Österreich war Solist des Leipziger Balletts und tanzte zudem bei Lalala Human Steps, Stuttgarter Ballett, Berliner Ballett, Royal Swedish Ballet, sowie das Aalto Ballett Essen.

Juliette Villemin aus Spanien war Solistin am Staatstheater Wiesbaden und am Euskadi Ballett, und hat zudem einen Master in zeitgenössischer Tanzpädagogik absolviert. Nach ihrem letzten grossen Projekt (Monte Verità in Stuttgart, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes/Tanzfonds Erbe), präsentiert sie im Juni 2017 ihr neuste Projekt in Stuttgart „Synchronicity: eine Tanz-Musik-Performance über den richtigen Augenblick„.

Inhaberin E. Hollister Mathis-Masury aus den USA tanzte beim Louisville Ballet und Afterimages Repertory Dance Company, das ehemalige modern dance ensemble des Kentucky Center for the Arts. Sie studiert am Centre for Dance Research der University of Roehampton in London und ist u.a. Co-Autorin von TanzMedizin. Die medizinische Versorgung professioneller Tänzer. Schattauer Verlag, 2008.

Tanzworkshops:

Ballett-Technik mit Alexander Teutscher Zeitgenössisch mit Juliette Villemin Ballett-Technik sowie Black (HipHop/Jazz/Tap) & Modern mit E. Hollister Mathis-Masury

Der InzTanzSommer „MIND YOUR MOVE!“ 2010 war ein ganz besonderes Erlebnis!

Tanz sehen, Tanz verstehen, Tanz erleben — darum geht es an den TanzKultur-Wochenenden des Festivals „InzTanzSommer“ 01.-15.08.2010 im Sudhaus Tübingen. Unter dem Motto „mind your move!“ finden Vorträge und Publikumsgespräche zu verschiedenen Themen in Bereich Tanz sowie Aufführungen internationaler Künstler statt. Diese Verbindung ist höchst innovativ und hat hohes Potenzial.

Mind your Move — das heißt: Wer mehr über Tanz weiß, kann Aufführungen ganz anders betrachten und genießen. Wer Tanz unter bestimmten Blickwinkeln anschaut, kann bei den aktuellen Diskursen um Bewegung, Gesundheit und Bildung mitreden.

Tanz sehen kann man am 07.08. und 08.08. Das Stück „Extended Teenage Era“ des preisgekrönten Choreographen Samir Akika sprengt die Grenzen zwischen Tanz- und Sprechtheater und lotet die Emotionalität der Generation „20 plus“ aus. Janet Lansdale, Begründerin der britischen Tanzwissenschaft, gibt in einem ‚Studium Generale‘ nachmittags Anregungen, dieses Stück aus tanzanalytische Perspektive sehen zu lernen.

Tanz verstehen kann man zum Beispiel bei der Eröffnung am 01.08. Tänzer sind nicht nur Künstler, sondern auch Hochleistungssportler. Der Körper wird im Tanz auf besondere Weise eingesetzt. Gleichzeitig ist Tanzen ist jedem möglich, wirkt gesundheitsfördernd und präventiv – wie, das stellt Dr. Elisabeth Exner-Grave, Tanzmedizinerin, anschaulich dar.

Tanz erleben kann man bei „Okoth the Raindancer“ am 14.08. und 15.08. Diese Storytelling-Performance erarbeitet der kenianische Tanzpädagoge Victor Mtendei mit 20 Kindern des Tübinger Modellprojekts „Tanz in KiTas“, gefördert von der Stiftung Kinderland. Hier wird sichtbar, was durch Einbindung von Tanz in Bildungseinrichtungen für Kinder ermöglicht werden kann.

Auch werden die choreographischen Ergebnisse, die in den Tanzworkshops des Festivals unter der Woche erarbeitet wurden, gezeigt. Klassisches Ballett und Street Dance, zeitgenössischer Tanz, Tanztheater und Black Dance wird zu Neuem zusammengeführt. Die ungeheure Sprengkraft die Kombination des so genannten „Populären“ mit dem traditionell zum „Hochkulturellen“ Gerechneten gilt es zu entdecken.

Mehr Informationen unter www.InzTanz.de; Tickets im VVK in Tübingen oder online.

Ein Tanzfestival, das Grenzen überschreitet – das ist der „InzTanzSommer“ vom 01.-15.08.2010 im Sudhaus Tübingen. Dadurch wird dieses internationale Event zu einem umfassenden Erlebnis für Menschen jeden Alters und verschiedensten Hintergrunds:

Dass Tänzer Tanzworkshops und Seminare besuchen, hochrangige Wissenschaftler und Interessierte für Vorträge und Diskussionsforen zusammen kommen, Tanzbegeisterte sich Stücke internationaler Künstler anschauen und Kleinkinder in einem tanzpädagogischen Projekt gefördert werden, ist an sich keine Seltenheit. Wirklich besonders ist aber, dass dies alles in ein und demselben Rahmen passiert. Und die Veranstaltungen stehen dabei nicht neben einander, sondern sind aufs Engste verknüpft: Die auftretenden Künstler vermitteln ihre Arbeit in Tanzworkshops für Erwachsene, Jugendliche und Kinder; Vorträge führen in die Gastspiele ein; die eigene choreographische Arbeit in den Kursen kann man im Tanzanalyse-Seminar reflektieren und auf der Bühne präsentieren; die Ergebnisse der Tanzmedizin-Veranstaltung finden im Ballettworkshop, im Street Dance oder bei zeitgenössischer Bodenarbeit Anwendung.

Das preisgekrönte Stück „Extended Teenage Era“ (Samir Akika) gastiert mit reichlich Material für Inspiration und Analyse. Zentrale Impulse liefert Prof. Janet Lansdale aus Surrey, GB, Mitbegründerin der britischen Tanzwissenschaft. Der kenianische Choreograph Victor Mtendei erarbeitet mit Kindern eines Modellprojekts zu tänzerischer Früherziehung eine afrikanische Storytelling-Performance, welche von Vorträgen zum Thema kultureller Bildung gerahmt wird.
Dahinter steht ein höchst innovatives Konzept: Kunst, Wissenschaft und Tanztechnik zu verbinden ist das Anliegen des Festivals. Dies soll dazu dienen, dass Tanz in all seinen Facetten gesehen, erlebt und praktiziert werden kann: Wer die Physiologie seines Körpers in der kulturellen Geprägtheit versteht, kann sein Verletzungsrisiko (nicht nur als Tänzer) reduzieren. Er erweitert seine Ausdrucksfähigkeit.Wer sich tanztechnische Fähigkeiten aneignet oder selbst an einem künstlerischen Schaffensprozess beteiligt ist, versteht diese umfassender und kann dadurch besser analysieren. Wer mehr über Tanz weiß, kann Aufführungen ganz anders betrachten und genießen. Wer Tanz unter bestimmten Blickwinkeln anschaut, kann bei den aktuellen Diskursen um Bewegung, Gesundheit und Bildung mitreden.

In der explosiven Veranstaltungsmischung des InzTanzSommers steckt also ein hohes Potenzial – wenn man sich darauf einlässt, gewohnte Grenzen abzutasten und anzugehen.“

  • Das internationale Tanzfestival MIND YOUR MOVE sollte regelmäßig stattfinden – wir sehen uns bald wieder in Tübingen, mit Tanzworkshops, Seminaren, Vorträgen und Performances!
  • Fotos zum InzTanzSommer 2010  können Sie gerne ab sofort unter Media anschauen und bei uns bestellen.
  • Wir sagen DANKE an alle unsere Geldgeber, Sponsoren, Spender und freiwilligen Mitarbeiter, insbesondere Nationales Performance-Netz (NPN),  NRW-Kultursekretariat Wuppertal,  Stiftung Kinderland, LBBW, Stadt Tübingen, Sudhaus, Autohaus Wetzel,  Teilauto Tübingen, Weleda, Sansha,  Thieme, transcript Verlag, Henschel Verlag.